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Gargi
10.04.2009, 11:44
openSUSE 11.1 (http://www.opensuse.org), die Linuxdistribution mit Wurzeln in Nürnberg, Deutschland, gilt als ein einsteigerfreundliches Linux, dessen Installation auch Newbes gelingen sollte. Doch wer sein openSUSE noch einwenig auffrischen möchte, den gebe ich hier ein paar Tipps, um sein Linux noch schöner zu machen und mit zusätzlichen Features auszustatten.

Verlieren wir nicht viel Zeit mit Gerede, sondern legen los. Ich baue meine Tipps auf ein openSUSE 11.1 64bit auf, das aber auch mit einem 32bit gleich läuft. Die Tipps gelten für den KDE 4. Zudem verwende ich eine Grafikkarte aus dem Hause Nvidia (Generation 8 -> 8800GT). Tipps zur Treiberinstallation gelten daher für Nvidia Grafikkarten. Rechner mit anderen Modellen (ATI etc.) habe ich leider nicht da, deswegen muss ich hier einwenig einseitig schreiben. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir das.



Multimedial erweitern

Hier kann ich nur sagen, dass von Version zu Version es einfacher wird, sein openSUSE mit weiteren Programmen auszustatten. Hierzu müsst Ihr im Grunde nicht vielmehr tun, als zwei zusätzliche Repositories einzubinden und dann könnt Ihr loslegen. Startet dazu den YAST und gebt das dafür benötigte Administratorenkennwort ein.

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_01.pngIm Bereich Software klickt auf Softwarerepositories. An der Stelle wählt nun unten den Button "Hinzufügen" aus und geht dann auf Community/Gemeinschafts Repositories. Dort wählt nun folgende beiden Repos aus:

a) Videolan Repository
b) Packman Repository

Übernehmt die Änderungen und lasst den YAST kurz Zeit, bis er die neuen Installationsquellen eingepflegt hat. Es kann sein, dass Ihr noch den Import eines Sicherheitsschlüssels zustimmen müsst.

Der erste Schritt ist schonmal getan. Als nächstes solltet Ihr die bereits installierten Multimediadateien aktualisieren. Denn das Videolan / Packman Repository bringt einige Codexe mit, die in ihrem Umfang mehr beinhalten, als die teilweise in ihrem Funktionsumfang beschnittenen installierten.

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_02.png Dazu klickt wieder im YAST auf "Online-Aktualisierung". Im folgenden Fenster müsst Ihr dann oben auf "Pakete" -> "Alle Pakete" -> "aktualisieren", falls neuere Versionen verfügbar" klicken.Ihr bekommt dann eine Liste aufgezeigt, die neue Versionen mit sich bringt. Diese könnte ungefähr so aussehen:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_03.png

Klickt dann unten auf "Annehmen" und die bereits installierte Pakete werden aktualisiert. Das kann einen Moment dauern.

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_04.pngWenn Ihr damit fertig seid könnt Ihr nun weitere Pakete aus dem Bereich multimedia wie die win32 Codecs usw. installieren. Ruft dazu im YAST "Software installieren und entfernen" auf.

Im Installationstool könnt Ihr nun entweder nach bestimmten Euch bekannten Paketen Suchen und diese dann installieren, oder Ihr stellt die Auswahl nach Installationsquellen um und klickt einmal auf das Videolan- und dann auf das Packman Repository um Euch anzeigen zu lassen, was beide Quellen für Euch bereit halten. Hier dürftet Ihr fündig werden.



MS Fonts installieren

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_04.pngUm die MS Schriftarten nach zu installieren könnt Ihr ein Script bemühen, das mittlerweile auch wieder über den YAST zu installieren ist. Klickt hierzu auf "Software installieren und entfernen" und dann sucht nach fetchmsttfonts. Installiert dieses Paket und lasst den Rest von dem Installer erledigen. Ab sofort stehen Euch die bekannten Schriftarten zur Verfügung.



Schriftbild im KDE4 ändern

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_05.png Startet den YAST und ruft den Sysconfig-Editor auf. Hier ändert Ihr im Bereich "Desktop" den Wert "BYTECODE_BW_MAX_PIXEL" auf 18 ab.

Startet danach Euren XServer neu.

Jetzt im KDE4 Menue auf Systemeinstellungen. Danach auf Erscheinungsbild und auf Schriftarten. Die Einstellung "Kantenglättung" auf "aktiviert" stellen. Danach auf Einrichten ... und den Bereich von 0 bis 15p ausschließen. Danach noch die DPI für Schriften erzwingen auf 96 DPI stellen.

Zudem könnt Ihr an der Stelle für alle Bereiche die entsprechende Schriftart auswählen, die für Euch am angenehmsten zum Lesen erscheint. Die Auswahl der richtigen Schriftart ist meines Erachtens der wichtigste Schritt beim Anpassen eines Desktops. Denn dieser entscheidet darüber, wie leicht Ihr alles lesen könnt. Wer lange und viel am Rechner Arbeitet wird feststellen, dass er gerne auch mal je nach Tagesform am Rechner mehr oder wenig schnell müse wird. Ein Faktor hierbei kann durchaus auch die falsche Wahl einer Schriftart oder Schriftgröße sein. Je anstrengender das Lesen am Rechner ist, desto eher werdet Ihr auch müde werden. Also probiert hier ruhig einwenig durch, bevor Ihr dann eine Schriftart für das tägliche Arbeiten verwendet.

Startet das Gui dann nochmal neu.



KDE 4.2.2 oder höher installieren

Natürlich ist es auch möglich, seinen KDE 4 auf den aktuellen Stand der Entwicklung zu halten. Technikbegeisterte sind immer offen für derartige Auffrischungen, es soll allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass derartige Software, die dem Beta-Satdium zuzuordnen ist, auf Produktivsystemen, also Maschinen, die auch als Arbeitsplatzrechner in einem Büro etc. dienen wenig verloren haben. Aber für daheim kann das durchaus Spaß machen, das neueste vom neusten zu nutzen. Hierzu müssen wir die Quellen der Factory Verzeichnisse für den KDE 4 einbinden. Factory bedeutet im Opensuse Bereich "Entwicklerpakete".

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_01.pngIm Bereich Software des YAST klickt auf Softwarerepositories. Hier werden wir wieder Hinzufügen auswählen und dann auf HTTP.... Drei neue URLs sollten hier angelegt werden. Die folgende Screenshots zeigen Euch, wie diese angelegt werden:

Index of /repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Desktop/openSUSE_11.1 (http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Desktop/openSUSE_11.1/)
http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_06.png

Index of /repositories/KDE:/KDE4:/Community/openSUSE_11.1_KDE4_Factory_Desktop (http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/KDE4:/Community/openSUSE_11.1_KDE4_Factory_Desktop/)
http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_07.png

Index of /repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Extra-Apps/openSUSE_11.1 (http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Extra-Apps/openSUSE_11.1/)
http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_08.png

Übernehmt alle Änderungen. Es kann sein, dass Ihr an der Stelle wieder ein paar Sicherheitsschlüssel übernehmen müsst. Um nun die aktuellen Versionen des KDE 4 zu installieren updaten wir einfach die bereits installierten. Das geht wieder über die Online-Aktualisierung:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_02.png Dazu klickt wieder im YAST auf "Online-Aktualisierung". Im folgenden Fenster müsst Ihr dann oben auf "Pakete" -> "Alle Pakete" -> "aktualisieren", falls neuere Versionen verfügbar" klicken.Ihr bekommt dann eine Liste aufgezeigt, die neue Versionen mit sich bringt. Diese könnte ungefähr so aussehen:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_03.png

Klickt dann unten auf "Annehmen" und die bereits installierte Pakete werden aktualisiert. Das kann einen Moment dauern bis die zahlreichen KDE 4 Pakete heruntergeladen und installiert werden.

Als nächstes kann es sein, dass einige Konfigurationsdateien von den alten abweichen. Damit es da kein Gehuddle gibt, werden wir einfach die alten entfernen und neu anlegen lassen. Allerdings gehen damit einige Eurer bereits gemachten Einstellungen des Desktop verloren. Diese müssen dann neu eingestellt werden (Schriftarten etc.). Aber das ist rasch geschehen.

Nach der Installation wechselt in die Konsole mit einem


STRG+ALT+F1

und meldet Euch als Root an. Stoppt den XServer:


init 3

Danach wechselt in Euer Userverzeichnis:


cd /home/Euer_User

Entfernt das alte kde Verzeichnis


rm -R .kde4

wiederholt das für alle USer, die den KDE4 nutzen. Danach startet wieder den XServer:


init 5

Damit wird auch der KDE neu gestartet. Wenn alles klappt, dann landet Ihr auf Eurem neuen Desktop.

Hinweis: Leider kommt es vor, dass sich auch einmal in einer Entwicklerversion Fehler einschleichen und der KDE eventuell nicht mehr neu startet. Hier ist es unerlässlich, dass Ihr zunächst das .kde4 Verzeichnis im Homeverzeichnis entfernt. Sollte das auch nicht helfen, so bleibt Euch nichts anderes übrig, als an der Konsole den YAST zu starten, dort das Factory Repository zu entfernen und einfach erstmal den KDE 4 zu deinstallieren. Dann nochmal neu installieren, damit die alte Version von den verbliebenen Repository eingespielt wird. Ich möchte Euch hierbei natürlich auch nicht verschweigen, dass ich es auch mal geschafft habe, mein openSUSE dabei so zu vergurken, dass ich es neu installieren musste. Also wenn Ihr das macht, dann kalkuliert auch ein, dass es richtig in die Hose geht. Hier muss man eben eine Neuinstallation auch einmal erdulden können ;)



Nvidia Grafiktreiber manuell installieren

Wir können zwar über die Community Repositories die Nvidia Treiber direkt einbinden und über YAST installieren, allerdings lege ich da sehr gerne selbst Hand an und erledige das an der Konsole, was seit einigen Jahren bei mir auf die gleiche Art und Weise ohne Probleme funktioniert. Deswegen kann ich auch diesen Abschnitt des Tutorials fast vollständig an einem Stück niederschreiben.

Voraussetzung: Entwicklertools müssen installiert sein. Falls noch nicht gesehen, ruft den YAST auf und geht in den Bereich Programme installieren und entfernen. Dort stellt den Filter auf Schemata um und wählt zumindest folgende Paketgruppen aus:

Grundlegende Entwicklungsumgebung
Linux-Kernel-Entwicklung

Installiert diese bevor Ihr fortfahrt.

Quick and Easy: Ladet zuerst den aktuellen Treiber von der Nvidia Page herunter: http://www.nvidia.com/Download/index.aspx?lang=en-us

Achtet dabei aber darauf, dass Ihr auch den passenden Treiber (32bit / 64bit) aussucht. Alternativ könnt Ihr im nvnews Forum nachsehen, ob der nette Nvidia Mitarbeiter Aaron einen Link auf einen Beta Treiber hinterlegt habt. Ich verwende derzeit die Version 185.19 und läuft gut damit: http://www.nvidia.com/Download/index.aspx?lang=en-us

Ich werde das auch einmal an dem Beispiel 185.19 64 bit erläutern. Ihr müsst nur entsprechend die Treiberversion auch für spätere Varianten anpassen. Mein Treiber liegt in meinem Userverzeichnis unter dem Pfad Downloads. Auch hier entsprechend anpassen, wenn Ihr den Treiber wo anders liegen habt.

Wechselt auf die Konsole:


STRG+ALT+F1

Meldet Euch als root an.

Beendet den XServer:


init 3

Wechselt in das Verzeichnis, in dem der Treiber liegt:


cd /home/hansi/Downloads

Macht den Treiber ausfürbar:


chmod +x NVIDIA-Linux-x86_64-185.19-pkg2.run

Startet den Installer:


./NVIDIA-Linux-x86_64-185.19-pkg2.run

Als nächstes befolgt einfach die Abfragen im Menü. Am Schluss werdet Ihr gefragt, ob Ihr die xorg.conf neu schreiben lassen wollt. Das solltet Ihr auf jeden Fall machen lassen. Bei späteren Installationen kann dies verneint werden, außer es soll frisch angelegt werden.

Das war's dann auch schon. Startet den XServer wieder aus der Konsole heraus mit einem


init 5

Ihr solltet nun in Eurem Menü unter Programme den Aufruf Nvidia X-Server-Einstellungen zu sehen bekommen. Wenn der vorhanden ist klickt darauf und Ihr bekommt die aktuelle Treiberversion angezeigt:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_09.png




Schicke 3D Effekte aktivieren

Auf dem KDE 4 ist der 3D Desktop im Grunde schon integriert und man hat hier wenig Arbeit, diesen zu aktivieren. Dass dieser erstmal nicht geht liegt nur daran, dass in der xorg.conf das Compositing bei den Nvidia Karten zunächst deaktiviert ist. Mit einem einfach Eingriff ist dies schnell geändert. Öffnet als Root mit einem Editor an der Konsole die /etc/X11/xorg.conf. Hier gleich eine Empfehlung: Verwendet den nano. Dieser lässt Euch ziemlich einfach an der Konsole Texte verändern. Diesen installiert als root einfach mit einem


zypper install nano

Dann öffnet die xorg.conf:


nano /etc/X11/xorg.conf

Sucht den Abschnitt (am Ende der conf):


Section "Extensions"
Option "Composite" "off"
EndSection

und ändert dies auf


Section "Extensions"
Option "Composite" "on"
EndSection

ab. Speichert die Änderung ab, indem Ihr zuerst STRG+C drückt, dann mit J die Änderung bestätigt und nochmal auf Enter drückt, damit die xorg.conf überschrieben wird.

Startet den KDE 4 neu. Wenn Ihr nun aufmerksam den Startvorgang verfolgt, dann seht Ihr, dass hier nocheinmal der grüne Ladeschirm kurz schwarz wird und dann sofort wieder angezeigt wird. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Compositing gestartet ist. Die Desktopeffekte sind auch schon aktiv.

Falls nicht, dann klickt auf Systemeinstellungen. Dort auf Arbeitsfläche. Unter "Allgemein" sollte der Menüpunkt "Arbeitsflächeneffekte aktivieren" angehakt sein:
http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_10.png

Unter "Alle Effekte" können weitere Verschönerungen hinzugeschaltet werden:
http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/pimp_my_opensuse_11.png

Bekannt ist natürlich der Desktopwürfel, der generell nicht fehlen darf:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/wuerfel.png

Oder natürlich auch der schicke Fensterwähler:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/tasks.png

Natürlich gibt es hier noch zahlreiche weitere Effekte, die Ihr alle durchprobieren könnt.



Kleinere Reperaturen

Leider tauchten bei mir hie und da unter openSUSE 11.1 kleiner Probleme auf, die ich hier kurz erläutern möchte.

Probleme mit dem Sound
Wenn beim Abspielen von DVDs oder mp3s der Sound stottert oder es Aussetzer gibt, dann stellt im xine Audio Plugin (beispielsweise über den Kaffeine) das Plugin fest auf alsa oder oss. Wird das phono Plugin verwendet, kann es hie und da zum Krachen anfangen.

Opensuse 11.1: Probleme beim Zugriff auf optische Medien
Solltet Ihr Probleme beim Brennen oder Abspielen von DVDs haben und hier immer wieder ein Zugriffsproblem angezeigt werden, dann liegt es vermutlich daran, dass auf die Medien nicht zugegriffen werden darf. Öffnet hierzu im YAST die Benutzer und Gruppenverwaltung und weist den Usern die Gruppe "disks" und "cdrom" zu. Dann sollte es mit dem Brennen wieder klappen.

pulseaudio und Xineplugin
Wenn Ihr beim Kaffeine oder Xine beim Abspielen von Videos Sound-Droppings bemerkt oder auch mp3s unter dem Amarok nicht sauber abgespielt werden, dann kann es sein, dass es mit dem Pulseaudio Probleme gibt. Stellt dann als Soundoutput den alsa Server ein. Ruft den Kaffeine auf und dann auf Einstellungen -> Xine Parameter -> Audio. Unter driver stellt dann alsa ein:

http://www.gargi.org/stuff/opensuse111/alsa.png

WINE Menüs werden im Kickoff nicht mehr angelegt
Ich hatte neulich das Problem, dass ich im Kickoff Menü meiner openSUSE 11.1 diverse Wine Starter aus dem Kickoff Menü gelöscht habe. Nachdem ich die Programme neu installierte tauchten die Programme nicht mehr im Kickoff Menü auf. Falls das passiert, sollte das Kickoff Menü wieder zurück gesetzt werden. Löscht dazu zwei versteckte Verzeichnisse:


rm -R $HOME/.config
rm -R $HOME/.local

Danach sollten die Programme nach einer erneuten Installation wieder angezeigt werden.

Darstellung der Symbole in Menüleiste mit Compiz
Wenn Compiz, der 3D Desktop auf KDE4 und den Plasma Applets aktiviert ist, kann es sein, dass es bei Nvidia Karten (eventuell auch bei anderen 3D Chips) zu etwas unsauber dargestellten Symbolen in der Taskleiste kommt (die kleinen Applets neben der Uhr).

Um diese wieder sauber darzustellen habe ich folgende drei Kniffs:

a) Kurz den Desktop Würfel aktivieren

b) Auf die Konsole mit STRG+ALT+F1 switchen und mit Alt+F7 wieder zurück

c) Die vielleicht netteste Möglichkeit: Das Bilderrahmen Applet aktivieren, und auf dem Desktop einfach sich alle 30 Sekunden Bilder aus seiner Bildersammlung anzeigen lassen. Auch das "refresht" die Applets und stellt die Symbole wieder neu dar.

Im Moment scheint es keinen wirklichen Fix dafür zu geben, da das Problem wohl nach meinen Recherchen tief in der Nutzung der Grafikbibliotheken des XServers verborgen ist.

Autologin geht nicht mehr auf openSUSE
Falls sich der Autologin eines Users nicht mehr aktivieren lässt, dann kann es sein, dass hier über die grafische Benutzeroberfläche der User nicht entsprechend in die Konfigurationsdatei eingetragen wird. In diesem Fall müsst Ihr das manuell erledigen. Dazu öffnet als Root mit einem Editor folgende Datei:


/etc/sysconfig/displaymanager

Sucht dort folgende Zeile:


DISPLAYMANAGER_AUTOLOGIN=""

Dort tragt Euren User entschrechend ein:


DISPLAYMANAGER_AUTOLOGIN="Euer_User"

Speichert die Änderung ab. Danach sollte der Autologin wieder funktionieren.


Viel Spaß mit Eurem openSUSE!

cu
Gargi