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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tutorial: Debian auf der NSLU2



Gargi
04.02.2008, 23:55
http://www.gargi.org/stuff/nslu2/sluggy.png
Debian auf der NSLU2

Wer glaubt, dass mit dem Unslung das Ende der Fahnenstange erreicht ist, der täuscht sich ... zum Glück. Denn langweilig wird es einem mit der NSLU2 sicherlich nicht. So hat es nicht lange gedauert, bis eine spezielle Version für unsere geliebte Schnecke erhältlich gewesen ist. Nun kann ein Debian Etch auf der Slug installiert werden.

Hierzu gibt es zwei Varianten, die erhältlich sind. Zum einen die reine Debian Variante ohne proprietären Treiber für den NSLU2 IXP4xx Netzwerkchip. Hier muss dann ein externer USB Netzwerkadapter verwendet werden. Desweiteren gibt es ein unofficial Pakage mit dem Treibermodul um eben den internen Netzwerkchip in Betrieb nehmen zu können. Aber egal was Ihr verwendet, die Installation sieht bei beiden Varianten gleich aus.

Ihr installiert die Debian Firmware und loggt Euch via ssh ein. Dort wartet auch schon der Installer, der Euch durch den zugegeben etwas langwierigen Installationsprozess führt. Ihr werdet dort ein Basissystem installieren. Ebenso legt Ihr dann dort das Root-Passwort fest und erstellt einen ersten User. Bereits hier könnt Ihr schon Pakete für einen Webserver auswählen. Nachdem das System die Installation durchgeführt hat wird die Slug neu booten und ein Debianserver Euch beim nächsten Login begrüßen.

Hierbei müsst ihr folgendes beachten: Die Debian Slug hat nachher keinen Webadmin mehr. Ebenso wird kein Samba Server von Haus aus installiert sein. Dieser muss dann neu eingerichtet werden, sollte dieser auf der Debian Slug benötigt werden. Erwartet zudem keine Geschwindigkeitsrekorde. Die Debianinstallation sollte von daher nur für eine Aufgabe verwendet werden (Firewall, FTP, Downloadbüchse etc.), denn die 32 MB Ram werden von Haus aus nur noch 10 bis 11 MB freien Speicher zur Verfügung stellen, wenn einmal das Basissystem gebootet hat. Versteht die Debian Installation als Bastelgerät mit dem Ihr einfach Spaß haben wollt.

1. Vorbereitung

Bevor Ihr allerdings mit der Installation loslegt solltet Ihr auf alle Fälle Eure Slug richtig im Webadmin konfiguriert haben. Die gewünschte IP Adresse und der Gateway muss eingetragen sein. Diese Werte übernimmt der Debianinstaller entsprechend. Ladet nun die gewünschte Debianfirmware herunter:

Debian (free), di-nslu2.bin
http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-arm/current/images/ixp4xx/netboot/

Debian (mit IXP4xx Netzwerkmodule für die Slug)
http://www.slug-firmware.net/d-dls.php

Flashen der Firmware:

Möglichkeit A) Hier könnt Ihr die di-nslu2.bin über den Webadmin hochladen. Gebt dazu den genauen Speicherplatz des Images an:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug01.png

Nächstes erhaltet Ihr die obligatorische Sicherheitsabfrage:
http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug02.pngDanach kann es eine kurze Weile dauern, bis das Eeprom geflasht wird. Ihr erkennt das an der Slug, dass nun das Power-LED Rot / Grün blinkt. Unterbrecht diesen Vorgang auf keinen Fall. Ein vorzeitiges Abbrechen kann die NSLU2 erstmal für Euch unerreichbar machen. Zudem kann es leider vorkommen, dass das Update mit einem Fehler abbricht (bad file Format). Versucht es dann eventuell mit einem anderen Browser. Sollte auch das nicht fruchten, so fahrt spätestens dann mit der Variante B fort:

Möglichkeit B)

Das meine ich ist der etwas einfachere Weg und geht über Linux. Zunächst benötigt man das Programm upslug2. Dieses kompilieren wir selbst nachdem wir uns das Quellpaket besorgt haben:


svn co http://svn.nslu2-linux.org/svnroot/upslug2/trunk upslug2

Das erzeugt ein neues Unterverzeichnis upslug2. In dies wechseln wir dann:


cd upslug2

Danach starten wir den Kompile mit folgenden Befehlen:


autoreconf -i
./configure
make

Jetzt liegt das Programm upslug2 im Buildverzeichnis. Kopiert nun die aktuelle Firmware in das gleiche Verzeichnis.

Nun stellt Euer Netzwerk auf folgende IP um:

192.168.0.xxx

D.h. : Die NSLU2 wird wieder die IP 192.168.0.1 verwenden, somit muss der Linuxrechner eine andere Endnummer bekommen.

Jetzt versetzen wir die NSLU2 mit einem einfachen Trick in den Redboot- Modus: Schalte die Slug aus und nehmt eine Büroklammer zur Hand. Drückt damit auf der Rückseite des Gerätes den Reset-Button. Diesen haltet dann fest und drückt vorne auf den Einschaltknopf. Den Einschaltkopf lasst los und haltet hinten noch den Reset-Knopf gedrückt. Dann beobachtet die obere LED. Diese wird zuerst orange und nach ca. 10 Sekunden rot. Jetzt den Reset-Knopf loslassen! Wenn nun die LED Rot-Grün blinkt, dann ist diese bereit für den Flashvorgang.

Setzt Euch nun an Euren Linuxrechner und holt Euch an der Konsole root-Rechte:


su
[PASSWORT EINGEBEN]

Nun startet das upslug2 Program aus Eurem Buildverzeichnis heraus mit folgendem Befehl:


./upslug2 --image="di-nslu2.bin"


Wenn Ihr mehrere NSLU2 im Netz hängen habt, muss die MAC Adresse angegeben werden:


./upslug2 --target="xx:xx:xx:xx:xx:xx" --image="di-nslu2.bin"
(xx:xx:xx:xx:xx:xx = MAC Adresse der zu flashenden NSLU2)

Ein Output, der auf das erfolgreiche Flashen hindeutet sieht in etwa so aus:


./upslug2 --image="di-nslu2.bin"
LKG7E985E 00:0f:66:7e:98:5e Product ID: 1 Protocol ID:0 Firmware Version: R23V63 [0x2363]
Upgrading LKG7E985E 00:0f:66:7e:98:5e
. original flash contents * packet timed out
! being erased - erased
u being upgraded U upgraded
v being verified V verified

Display:
<status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>
Status:
* timeout occurred + sequence error detected

7fffff+000000 ...VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVV VVVVVVVVVVVVVV
Rebooting... done

Solltet Ihr später das Debian nicht mehr weiter verwenden und lieber wieder mit der unslung arbeiten wollen, dann könnt Ihr die Unslung Firmware genau auf diese Art und Weise wieder aufkopieren, denn spätestens jetzt habt Ihr keinen Webadmin mehr zur Verfügung über den Ihr das auch lösen könntet ;)

Jetzt sind wir soweit und können mit der Installation loslegen:

2. Debian installieren

Steckt an den ersten Port Eure USB Platte an und startet die Kiste neu, damit sicher gestellt ist, dass die Platte einsatzbereit ist. Danach verbindet Ihr Euch über ssh mit der Slug:


ssh installer@xxx.xxx.xxx.xxx (IP der Slug)

Das Passwort lautet install .

Ihr solltet nun folgende Anzeige bekommen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug03.png

Hier wählt Ihr dann "Start Menu" aus. Im nächsten Menü dann die korrekte Ländereinstellung:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug04.png

Wählt dann einen Spiegelserver aus, von dem weitere Installationspakete nachgeladen werden sollen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug05.png

Einen Proxy brauchen wir nicht zwingend auswählen, außer Ihr verwendet einen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug06.png

Falls nicht, lasst das Eingabefeld leer und fahrt mit continue fort. Nun bekommt Ihr ein Auswahlmenü für diverse Module, die geladen werden können:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug07.png

Notwendig für die Installation auf eine USB Platte sind folgende Module:


partman-auto: Automatically partition storage devices (partman)
partman-ext3: Add to partman support for ext3
usb-storage-modules-2.6.18-5-ixp4xx-di: USB storage support

Hierbei wird dafür gesorgt, dass das ext3 Format verwendet wird. Ebenso das Modul für die USB Festplatte und der Partman zur Partitionierung der Platte.

Jetzt werden einige zusätzliche Komponenten geladen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug08.png

Danach wird das Partitionierungsprogramm gestartet:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug09.png

An der Stelle könnt Ihr die Vorgabe des Systems verwenden (guided) oder auch per Hand (manual) einstellen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug10.png

Da wir die komplette Platte für unser Slug verwenden wollen können wir ruhig den guided Modus verwenden. Wählt dazu Eure Festplatte aus, die an der Stelle angezeigt werden sollte:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug11.png

Im nächsten Menü können verschiedene Vorgaben ausgewählt werden. Man kann durchaus die komplette Platte für root verwenden, sofern eh nichts anderes mit der Platte passiert. Anderweitig empfiehlt es sich auch eine getrennte /home Partition einzurichten:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug12.png

Übernehmt dann die Einstellung mit "Finish partitioning and write changes to disk"

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug13.png

Eine letzte Sicherheitsabfrage, die Ihr mit "yes" beantworten könnt:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug14.png

Die Platte wird dann formatiert (spätestens hier sind alle Daten, die vorher auf dieser Platte waren futsch):

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug15.png

Als nächstes stellt die korrekte Sprache ein:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug16.png

Die Systemzeit wird eingestellt:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug17.png

Danach legt Euer Root-Passwort fest:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug18.png

Das muss noch einmal bestätigt werden:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug19.png

Jetzt legt Ihr einen ersten Benutzer an:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug20.png

Der Username für den Account:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug21.png

Das Passwort:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug22.png

Und auch nochmal zu bestätigen:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug23.png

Das Basissystem wird danach installiert, was durchaus einwenig dauern kann:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug24.png

Der Tasksel zur Auswahl der zu installierenden Software wird gestartet:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug25.png

Bei der nächsten Abfrage entscheidet Ihr, ob Ihr an der statistischen Erfassung bezüglich der Verwendung der Programmpakete teilnehmen wollt:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug26.png

Ich empfehle hier erstmal nur das Standard System zu installieren. Was wir später benötigen können wir immer noch installieren. Zuerst sollten wir nicht zu viel Zeit mit langwierigen Installationsprozessen von Programmen verschwenden, die wir dann schlußendlich doch nicht benötigen. Also lassen wir nur den Menüpunkt "Standard System" aktiviert und gehen auf Continue:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug27.png

Jetzt werden die Programme über das Netz nachgezogen. Das kann auch einwenig Zeit in Anspruch nehmen. Gönnt Euch hier zwischenzeitlich ruhig einen Tee und vielleicht eine netten Film auf DVD ;)

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug28.png

Wenn das geschafft ist, wird das System zum Reboot vorbereitet:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug29.png

Das finale Bild:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/debian_slug30.png

Startet das System dann mit "continue" neu durch. Der Bootvorgang dauert einwenig, aber wenn Ihr die Slug 3x piepsen hört könnt Ihr Euch nun via ssh auf Euren Server einloggen. Der Zugang geht dann entweder über "root" mit Eurem festgelegten Passwort oder mittels Eurem ersten Standard- User.

Glückwunsch! Ihr habt jetzt ein waschechtes Debian auf der Slug laufen! Von hier aus könnt Ihr als erfahrene Linux Administratoren dann schalten und walten was unsere liebe Schnecke so hergibt.

Viel Spaß!

Viele Grüße,
Euer
Gargi

Heagar
05.02.2008, 18:27
Super Arbeit!

Danke Dir. Ich hab mir noch ne zweite Slug zugelegt und werde mal ein wenig mit Debian rumspielen.

Die Nächte sind gerettet ;-)

Hasta luego

Heagar

Nightwolf
13.04.2008, 15:37
Ich bin am überlegen, mir Debian auf meiner Slug zu installieren. Du schreibst:


Erwartet zudem keine Geschwindigkeitsrekorde. Die Debianinstallation sollte von daher nur für eine Aufgabe verwendet werden (Firewall, FTP, Downloadbüchse etc.), denn die 32 MB Ram werden von Haus aus nur noch 10 bis 11 MB freien Speicher zur Verfügung stellen, wenn einmal das Basissystem gebootet hat. Versteht die Debian Installation als Bastelgerät mit dem Ihr einfach Spaß haben wollt.

SSH, (S)FTP, VPN und Bittorrent funktioniert demnach nicht zusammen?

Gargi
13.04.2008, 17:27
Kann ich keine wirkliche Aussage dazu machen. Ausprobieren heißt die Devise und zur Not wieder runterwerfen.

cu
Gargi

Nightwolf
14.04.2008, 09:37
Hallo,

ich habe gestern mal versucht Debian zu installieren. Leider ist nach dem Aufspielen der Firmware kein ping möglich und die Ready-LED leuchtet orange. Ich habe es jetzt mehrmals versucht (sowohl mit dem Original-Webinterface, als auch mit dem Sercom Tool). IP, Subnet, Gateway und DNS sind definitiv richtig eingetragen, es funktioniert auch nicht wenn ich das Gerät direkt mit meinem Notebook verbinde. Auch
fis erase -f 0x50040000 -l 0x20000 wie hier (http://www.tecchannel.de/storage/nas/1744030/index12.html) beschrieben hilft nicht weiter. Ebenfalls hilft es nicht weiter, zuerst die Originalfirmware zu installieren. Hast du noch eine Idee?

Nightwolf
14.04.2008, 18:16
Habe es nun endlich hinbekommen. Das Problem war anscheinend, dass ich meiner Slug eine IP zugewiesen hatte, die auch durch den DHCP-Server vergeben wird (diesen hatte ich so eingestellt, dass er der Slug immer dieselbe IP zuweist). Mit der originalen Firmware und uNSLUng machte das keine Probleme, aber Debian kommt damit wohl nicht zurecht.

Gargi
15.04.2008, 08:12
Naja, sowas kann vorkommen.
Aber auf jeden Fall rate ich nach wie vor, den Linux-Weg zum Flashen zu nehmen. Das geht wirklich wesentlich fixer ;)

cu
Gargi

Nightwolf
15.04.2008, 11:48
Naja, das Flashen selbst geht mit dem Sercomm Tool ja genauso schnell und leicht (und war ja auch nicht das Problem).

Gargi
16.04.2008, 00:03
Naja, das Flashen selbst geht mit dem Sercomm Tool ja genauso schnell und leicht (und war ja auch nicht das Problem).

Oki :) War ein Versuch, Dich von einer Linux-Installtion zu überzeugen (falls nicht eh schon vorhanden ;) )

Viele Grüße,
Gargi

Nightwolf
16.04.2008, 11:04
Hehe, so ist das also. Ich habe auch schon Gentoo installiert, jedoch momentan nicht so die Zeit, das etwas weiter zu konfigurieren (zuerst kommt die NSLU2 dran). Ich will irgendwann schon komplett umsteigen, obwohl ich mit meinem Windows soweit sehr zufrieden bin (davon abgesehen dass es unfrei ist).

Gargi
16.04.2008, 18:37
Naja, komplett umsteigen muss man ja nicht unbedingt. So nebeneinander verträgt sich ja Windows mit Linux und umgekehrt :)

cu
Gargi

pmax
26.07.2008, 12:45
Hi,
habe wieder ein Problem,
ich bekomme bei der Auswahl eines Spiegelservers die blöde Anwort:

┤ [!!] Choose a mirror of the Debian archive ├─────────────┐
│ Bad archive mirror │
│ The specified Debian archive mirror is either not available, or does │
│ not have a valid Release file on it. Please try a different mirror. │
│ │
│ <Go Back> <Continue>


Wieso ist der mirror nicht verfügbar, wieso habe ich ein falsches Release?

Ich habe mir das Debian/NSLU2 Stable 4.0r3 hier runtergeladewn: http://www.slug-firmware.net/d-dls.php

damit sollte es doch gehen!?

Mahlzeit
pmax :)

pmax
26.07.2008, 18:28
ich habe den verdacht das ich mit der slug nich aufs inet zugreifen kann.
leider kann ich nicht pingen da beim debian image das ping tool nicht mit bei ist, von einen anderen rechner kann ich aber die slug anpingen!
wenn ich mit wget (im image vorhanden) z.b. wget http://www.gargi.org
starte kommt da nur: wget: www.gargi.org: Unknown host

ich habe eine feste IP vergeben
gateway ist angegeben
netmask 255.255.255.0

wer kann helfen?:confused:
gruß
pmax

pmax
27.07.2008, 11:47
Moin moin!
Kann es evtl. sein das ich einen Proxy einstellen muß?
Wenn ja, was muß ich da einstellen, ich habe sowas eigentlich nich nie gebraucht!

Gruß
pmax

Gargi
27.07.2008, 23:42
Hmmmm... eigentlich sollte der Installer das alles automatisch beziehen. Haste eien Debian Image mit dem passenden Netzwerkmodul verwendet? Dein Router stellt einen DHCP zur Verfügung?

cu
Gargi

pmax
28.07.2008, 20:04
Hi,
in der etc/ resolve.conf war eine Falsche IP bei nameserever eingetrage, nach der Berichtigung hat alles gefunzt :))
K.A wie die Falsche IP da hingekommen ist:confused:

Noch was anderes, ist es normal das die Ready/Status Led immer Grün Gelb blinkt?

Gruß
pmax

Gargi
28.07.2008, 21:52
Ich habe schon lange kein Debbi mehr auf der Slug gehabt, aber die LEDs verhalten sich ziemlich anders als normal ;)

cu
Gargi

Benbensimpson
17.08.2008, 14:47
kleine frage wie groß muss die platte oder stick den sein für das debian ???

Gargi
17.08.2008, 18:51
Ich sage mal mindestens 4 Gig.

cu
Gargi

FirstOne
04.09.2008, 12:58
Em ich finde meine Kistchen nememrnach der installation von Debian. Sie pipst auch nicht 3 mal was jetzt?Ready Orange
Etrhernt grün
Disk1 grün(hab ich pllatte drauf)
Disk2 grün(is nix drauf)
?

FirstOne
06.09.2008, 00:27
Em, ich hoff emir kann jmd bei meinem Problem helfen?
/Push^^
Ich such schon im google abe rich finde nix, bitte bitt ebelebt mein eslug wieder^^/und im Netzwerk wählt sich sich auch nicht ein

Gargi
06.09.2008, 00:31
Im Moment habe ich gerade meine Testslug mit Lenny geflasht. Bin gerade am checken :)

cu
Gargi

FirstOne
06.09.2008, 01:16
Aso okay sry^^ich bin dann mal im englischen IRc^^

Gargi
06.09.2008, 03:01
Soooo... 2 Stunden und 15 Minuten :) Aber was macht man nicht so alles :D
Also ich habe jetzt das letzte Lenny drauf und es gibt keine Probleme. Was mir angenehm auffällt ist das schnelle Durchbooten des Systems. Die Slug wird auch genau auf der IP erkannt, auf die sie auch eingestellt war. Der Zugriff über ssh funktioniert somit sowohl als root als auch über den Standarduser, der bei der Installation angelegt wurde.

Welches Image haste hergenommen? Ich habe das ARMEL 5.0beta2 verwendet (von der Firm Page):
http://www.slug-firmware.net/d-dls.php

cu
Gargi

Gargi
06.09.2008, 11:37
Hmmm... funzt alles wunderprächtig soweit.

Hier mal ein paar Eckdaten: Lenny, lighttpd, mysql5, php, proftp.

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/lenny_nslu2.jpg

Der eAccelerator ist auch kompiliert:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/lenny_nslu2_2.jpg

Auslastung der Slug beim Upload via proftp:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/lenny_nslu2_3.jpg

Joomla 1.5 auf der Slug:

http://www.gargi.org/stuff/nslu2/lenny_nslu2_4.jpg

Allerdingens einwenig zäh. Das zieht schon ziemlich Systemzeit. Da empfiehlt sich sicherlich was schlankeres.

cu
Gargi

FirstOne
06.09.2008, 12:36
Meinstdu mich ? Eäm debian-4.0r3.zip, leide rismein ganze Netzwerk lahm gelegt. Meine Dlan spielen verrückt, nur der Laptop und mein 2 Pc können in inet. Kümmere mich aber vorhwr lieber um die Slug

Gargi
06.09.2008, 14:24
Vielleicht einfach wirklich mal das neue Lenny testen. Vielleicht geht das nen Tacken besser.

cu
Gargi

FirstOne
06.09.2008, 14:57
Falls du mich jetzt meinst (glaub jhab heute ein Problem mit meinem TExt verständnis^^)
Ich wäre froh wenn meine Slug wenigstens mal reagiern würde. Si elädt nicxh ein,mal von der Platte, ich höre es zumindet snicht;( Ih ckann sie nich einmal anpingen oder sonstwas machen.:eek:

Gargi
06.09.2008, 15:14
Hmmm... auch nicht mehr erneut flashen?

FirstOne
06.09.2008, 15:29
Ja stimmt das is ne idee, ich setz mich mal dran Danke, berciht folgt gleich^^

FirstOne
06.09.2008, 18:25
So, leider häng sich sowei es aussieht sich die slu gbei derm Starting up the partitioner auf bei 54% habe das jetzt 3 mal gemacht, was soll ich jetzt machen?/ich lasse sie jetzt einfach mal laufen^^

Gargi
06.09.2008, 20:01
Was für eine Platte hängt da dran? Tipp : Partitioniere die Platte unter Windows, richte aber keinerlei Dateisystem etc. ein. Sag mir mal geschwind, was das für eine Platte ist und wie groß. Ich sag Dir dann, wie Du die am besten aufteilst ;)

cu
Gargio

FirstOne
06.09.2008, 21:32
Also sie ist 750 Gb groß, ich befrüchte aber das sie noch einen ext3 und eine Swap partition in sich trägt^^

Gargi
06.09.2008, 21:43
Das ist ne Menge Holz. Die soll dann auch vollständig dafür genutzt werden?

Falls ja, dann mach mal alles platt. Das kannst Du in der Datenträgerverwaltung unter Windows erledigen. Dann lege drei primäre Partitionen an: 1x 1GB für Swap, 10 GB für / und den Rest für /home

Hierbei KEIN Laufwerksbuchstaben vergeben und KEIN Dateisystem anlegen. Dann während der Installation eben den Partman nur sagen, für was die Partitionen genutzt werden sollen (1x swap, die anderen ext3 mit den Mountpoints). Dann sollte das eigentlich gehen. Habe ich gestern/heute auch so gemacht und ging wunderbar.

cu
Gargi

FirstOne
06.09.2008, 22:54
Also soll ich sie in Ntfs formatieren? Und in dem installations menüs muss ich dann nix mehr einstellen?/zb das die Partition nicht für was andere Gebraucht wird?

Gargi
06.09.2008, 22:55
Nein, wie schon gesagt: Unter Windows bitte kein Dateisystem anlegen. Das wird dann unter Debian schon erledigt.

cu
Gargi

FirstOne
07.09.2008, 01:31
Vielen Dank, meine Slug läuft jetzt unzter Debian und meien externe is glühend heiß^^:neenee:
Ich schaun noch nach intressanten Anwendungen ausschau und nach der instalierung meiner Webcam^^
Vielen Dank für das tollt Tutorial und den Support, das Froum ist Einsamespitze:cool:

Gargi
07.09.2008, 01:45
Kein Thema :) Viel Spaß mit dem Debian!

cu
Gargi

Hurz
29.12.2009, 14:59
Hallo,

ich wollte Debian neu aufspielen, hab den NSLU2 in den Redboot Modus geschickt, der NSLU2 wird aber nicht gefunden.

Der NSLU2 hängt am Router (mit IP 192.168.0.1) und DHCP ist aktiviert.

Hat jemand eine Idee, woran es liegen kann?

Gruß Hurz

Gargi
29.12.2009, 22:27
Flashst Du über Linux?

cu
Gargi

Hurz
29.12.2009, 23:27
Ja, aber es taucht nicht mal beim Router auf.

Gargi
30.12.2009, 06:14
Der Router befindet sich tatsächlich im gleichen Netzwerk (von der IP her)?

Hurz
30.12.2009, 11:35
Im welchen IP-Raum befindet sich den der NSLU2, wenn er sich im Redboot befindet? Im selben wie zuvor mit Debian? Dann müsste es stimmen.
Ich habe aber auch schon 192.168.1.x und 192.168.2.x getestet.

Gargi
30.12.2009, 11:39
Die liegt im 0er Range und hat die 192.168.0.1 . Der Router müsste dann auf 192.168.0.2 beispielsweise konfiguriert sein. Ich lasse aber normalerweise meinen Router bei sowas in Frieden und stelle meistens nur meinen Rechner (oder besser noch Laptop) um und hänge die Slug mit nem Patchkabel direkt an meine Kiste.

Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Gargi

Hurz
30.12.2009, 12:08
OK, das wird das Problem sein. Der Router besitzt nämlich schon die IP 192.168.0.1. Ich frag mich, wie ich es das letzte mal gemacht habe, denn der Router vergibt nur die drauf folgenden IPs, also wenn ich dem Router die 192.168.0.2 gebe, wird die 192.168.0.1 nicht vergeben.

Na ich werde mal schaun, ob ich irgendwo noch ein Patchkabel oder ein Switch rumliegen habe. Hoffe so wird es gehen.

Vielen dank und noch einen guten Rutsch.
Hurz

Daniel
04.01.2010, 01:46
Hiho,

ich habe nach langer Zeit hier nochmal reingeschaut und bin eigentlich ganz glücklich das ein waschechtes debian auf der slug läuft. Im Gegensatz zu Unslug hoffe ich auf wesentlich mehr pakete.

Was mich an deiner Installation stört ist das du neue Partitionen auf der externen Festplatte anlegst. Meine ist ja schon mit unslug in Benutzung und natürlich liegen da ziemlich viele Daten drauf die ich gerne behalten möchte da das meine backuplösung ist.

Hast du zufällig schon mal versucht Debian in die unslug Installation reinzuinstallieren damit man den filestorage behalten kann?

Viele Grüße
Daniel

Daniel
04.01.2010, 02:19
edit (da man nicht editieren kann als neuen beitrag):

Ich weiß leider nicht mehr wie ich damals die partitionen angelegt habe, das fdisk von unslung hilft mir auch wenig.

es existiert definitiv ein /dev/sdb1 und sdb2 mit /share/hdd/data und /share/hdd/conf

Gargi
04.01.2010, 19:19
Hi Daniel! Warum sicherst Du die Daten nicht einfach auf eine weitere Platte? Danach alles platt machen und halt nur für Debian anlegen. Ist vielleicht dann nicht ganz so ein Stückwerk, als wenn einige Partitionen rumfliegen.

Viele Grüße!

Daniel
05.01.2010, 00:54
hi, das ist einfach, weil ich nur eine in der passenden größe habe ;).
Die Backups sind mittlerweile 400 GB groß und ich wollte die nslu nur mit einer platte betreiben, somit fällt die Installation auf einer zweite auch weg.
Aber ok, dann probier ich mal was rum

Gargi
05.01.2010, 13:40
Hmmm... dann ist das eh doppelt gefährlich. Wie ist denn die Platte bislang aufgeteilt? Zu viel an der Partitionstabelle würde ich dann nichts herumpfuschen. Das Risiko was zu zerschießen ist dann da zu hoch.

cu
Gargi

Daniel
05.01.2010, 17:17
so ist das. es gibt eine swap, eine unslung conf und eine unslung daten partition. die ersteren sind beide gute 100 MB groß, die ganze Fetsplatte 1TB.

Am Ende wird es einfacher sein noch eine Platte auszuleihen statt die riesen Partition zu verkleinern.

Wie schaut's denn allgemein bei Debian aus, funktionieren alle Pakete aus dem normalen Debian repositorys (natürlich entsprechend schlecht auf der Hardware)? Sonst lohnt sich der Umstieg ja kaum.

Gargi
05.01.2010, 17:22
Hmmm... ob alle Pakete aus den anderen Repos mit dabei sind weiß ich nicht. Aber wenn es beruhigt, ich habe bislang keines vermisst :)

cu
Gargi

Gargi
05.01.2010, 17:26
Noch wegen dem Installieren innerhalb der Installation. Theoretisch könnte es schon gehen. Also erstmal alle Systemverzeichnisse tillen und nur die Daten auf der Platte lassen, die Du weiter verwenden möchtest. Dann eben die große Partition für / auswählen und NICHT formatieren lassen. Das korrekte Dateisystem natürlich auswählen.
AAAABER: Ich weiß nicht, ob das ext2/3 oder was immer über Unslung kommt so ohne weiteres noch passt und der Kernel aus Debian heraus damit klar kommt. Ich bin da jetzt kein Entwickler um das abschätzen zu können.

Aber wie schon gesagt: Das ist halt immer ein Risiko für Deine Daten. Und wenn das wichtige Files sind, dann kommst Du meiner Meinung nach um eine Sicherung nicht drum herum.

cu
Gargi