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Thema: Banana Pi als Raspberry-Alternative

  1. #1
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    Standard Banana Pi als Raspberry-Alternative

    Hallo zusammen,
    die SLUG hat nicht mehr mit 3TB-Platten umgehen wollen und bei der Suche nach einer Alternative bin ich bei Banana-Pi (Preis-Leistung top) hängengeblieben. Ich werde nachfolgend mein Installationsprokoll hier posten, wahrscheinlich in zwei Abschnitten:
    - Basis-Installation und Twonky
    - Samba und Cups
    Allerdings werden einige Tage zwischen den einzelnen Postings vegehen, also bitte nicht ungeduldig werden.

    Hier also zunächst die Basis-Installation
    Es gibt viele Linuxe (und auch Android) für den Banana Pi (s.hier:http://www.lemaker.org/resources/9-38/image_files.html). Ich habe mich für Bananian (Debian) entschieden, da ich unnötigen Ballast vermeiden möchte und mit einen halbwegs sicheren Server keine Oberfläche brauche.

    Ich hatte mir ein Komplettpaket von Allnet besorgt, mit Gehäuse, Netzteil und 4GB SD-Karte (damals 56 €), mit vorinstalliertem System. Wer von ganz vorne anfangen will besorgt sich das Image von der Seite
    https://www.bananian.org/download mit dem aktuellen Image
    http://dl.bananian.org/releases/bananian-latest.zip

    Hier finden sich auch die nötigen Installationshinweise – alles ziemlich schlicht und bei der Erstinstallation vergleichbar mit Gargis Anleitung für den Raspberry.

    Hinweis für Windows-Nutzer: Wer die SD-Karte neu bespielen möchte und ein vorhandene Installation komplett entfernen möchte, dem sei hier das Tool SD-Formatter ans Herz gelegt (http://www.heise.de/download/sd-formatter.html).

    Und noch ein kleiner Hinweis am Rande, den man wahrscheinlich nicht so schnell findet: Der Bootloader für die Banane heißt U-Boot. Info's hier:http://linux-sunxi.org/U-Boot

    Bevor es dann weitergeht, sollte man eine erste Konfiguration durchführen:
    Code:
    root@banane ~ # bananian-config


    Um die Banane an der richtigen Stelle ins eigene Netzwerk einzuhängen, muß die interne Netzwerkadresse umgestellt werden:
    Code:
    root@banane ~ # ifconfig eth0 192.168.x.y netmask 255.255.255.0
    Dann habe ich ein erstes System-Update gemacht:
    Code:
    root@banane ~ # bananian-update
    Man könnte das natürlich auch wie gehabt mit
    Code:
    apt-get update
    apt-get upgrade
    erledigen. Allerdings weiß ich nicht, ob auf diesem Wege die speziell für den Banana PI angepaßten Dateien überspielt werden.

    Um die Netzwerkadresse fest einzustellen, brauchen wir einen Editor. Vorinstalliert ist vi, ich bevorzuge den internen Editor von mc. Dort muß beim ersten Aufruf dann aber auch die Verwendung eben dieses Editors eingestellt werden:
    Code:
    apt-get install mc
    [Optionen][Konfiguration][weitere Optionen] Kreuzchen bei „internen Editor benutzen“ machen.

    Die Datei /etc/network/interfaces sollte so aussehen:
    Code:
    # interfaces(5) file used by ifup(8) and ifdown(8)
    auto lo
    iface lo inet loopback
    
    auto eth0
    
    # dhcp configuration
    #iface eth0 inet dhcp
    
    # static ip configuration
    iface eth0 inet static
            address 192.168.x.y
            netmask 255.255.255.0
            gateway 192.168.x.1
    Die 'broadcast'-Zeile (s. Raspberry-Konfiguration von Gargi) habe ich weggelassen; es geht auch gut ohne.

    Netzwerkadresse neu starten:
    Code:
    root@banane ~ # /etc/init.d/networking restart
    ... und überprüfen
    Code:
    root@banane ~ # ifconfig eth0


    ssh für Fernzugriff installieren,
    Code:
    root@banane ~ # apt-get install ssh openssh-server
    ... starten,
    Code:
    root@banane ~ # /etc/init.d/ssh start
    ... und
    Code:
    root@banane ~ # update-rc.d ssh defaults


    Zusätzliche Software (nach persönlichem Gusto):
    Code:
    root@banane ~ # apt-get install ntp ntpdate
    root@banane ~ # apt-get install zip unzip bzip2 screen ctags rsync traceroute ftp lynx


    Tastaturlayout ggf korrigieren:
    Code:
    root@banane ~ # apt-get install console-data
    root@banane ~ # dpkg-reconfigure console-data
    Im unteren Bereich der Liste findet man den Punkt PC / qwertz / German / Standard / latin – no dead keys
    Dann wird das eigentliche Tastaturlayout definiert:
    Code:
    root@banane ~ # dpkg-reconfigure keyboard-configuration
    (Classmate PC, Other, Option German.).
    Danach noch The default for the keyboard layout und darauffolgend No compose key anwählen. Abschließend werden wir gefragt, ob mit der Tastenkombination Strg + Alt + Entfernen der X Server geschlossen werden soll. Diese Entscheidung liegt bei jedem selbst: Ich empfehle No.
    Einstellungen aktivieren:
    Code:
    root@banane ~ # udevadm trigger --subsystem-match=input --action=change


    wenn die blinkende grüne LED stört:
    In der Datei /etc/rc.local
    folgende Zeile am Ende einfügen:
    Code:
    echo none > /sys/class/leds/green\:ph24\:led1/trigger
    Danach Neustart:
    Code:
    root@banane ~ # shutdown -r now
    Informationen hierzu bei: https://wolf-u.li/5181/led-des-bananapi-abschalten/


    Twonky installieren:
    Code:
    root@banane ~ # wget http://www.twonkyforum.com/downloads/7.2.8/twonky-armel-glibc-2.13-hf-7.2.8.zip
    Nötige Verzeichnisse erstelle:
    Code:
      root@banane ~ # mkdir /usr/local/twonky
      root@banane ~ # mkdir /var/twonky
    Programmdateien ins entsprechende Verzeichnis entpacken:
    Code:
    root@banane ~ # unzip twonky-armel-glibc-2.13-hf-7.2.8.zip -d /usr/local/twonky/
    Init-Skript an die richtige Stelle kopieren:
    Code:
    root@banane ~ # cp /usr/local/twonky/twonky.sh /etc/init.d/twonky
    und die Zugriffsrechte ändern:
    Code:
    root@banane ~ # chmod 0755 /etc/init.d/twonky
    Da im bei der Version 7.2.8 mitgelieferten Init-Skript (/etc/init.d/twonky) die angegebenen Runlevel nicht passen, müssen diese mit einem Editor angepasst werden:
    Ziemlich am Anfang des Init-Skriptes stehen folgende Zeilen:
    Code:
    ### BEGIN INIT INFO
    # Provides:       twonkyserver
    # Required-Start: $network $remote_fs
    # Default-Start:  3 5
    # Default-Stop:   0 1 2 6
    # Description:    Twonky UPnP server
    ### END INIT INFO
    Diesen Abschnitt ändern wie folgt und abspeichern:
    Code:
    ### BEGIN INIT INFO
    # Provides:          twonkyserver
    # Required-Start:    $network $remote_fs
    # Required-Stop:
    # Default-Start:     2 3 4 5
    # Default-Stop:      0 1 6
    # Short-Description: Twonky UPnP server
    # Description:       The Twonky UPnP server shares and streams your media to your UPnP or DLNA-compliant AV clients.
    ### END INIT INFO
    Nachdem das Init-Skript angepasst ist, bitte die notwendigen symbolischen Links in den einzelnen Runlevel-Verzeichnissen erstellen:
    Code:
    root@banane ~ # update-rc.d twonky defaults
    überprüfen:
    Code:
    root@banane ~ # find /etc/rc*.d -name *twonky
    ... und starten
    Code:
    root@banane ~ # /etc/init.d/twonky start
    Fortsetzung folgt.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
    openSuse 42.1, W7, W8.1

  2. #2
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    Standard

    Hey super! Vielen Dank für Deine Anleitung!

    Gargi

  3. #3
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    Standard

    Hallo zusammen,
    eigentlich wollte ich an dieser Stelle frohen Mutes eine Fortsetzung darüber schreiben, wie man es macht, daß sich die kleine Banane so richtig wunderbar macht: Eine 3TB-Platte lief an USB (obwohl lt. Hersteller das Maximum am SATA-Anschluß bei 2TB liegt); hatte auch schon meine Samsung-Drucker mittels des aktuellen 'UnifiedLinuxDriver-1.00.29' eingebunden und sogar ein ganz hervorragendes Scan-Ergebnis mit dem Samsung CLX-3175 via Netzwerk vorzuweisen (im Gegensatz zu früher jetzt auch in Farbe).

    Aber:
    Vermouths-Tropfen war die ganze Zeit über, daß sich das System nach einer gewissen Zeit (zwischen 3 Stunden und 3 Tagen) verabschiedete und auch über ssh nicht mehr erreichbar war. Vermutlich lag das aber daran, daß ich das Verzeichnis /var auf die externe Platte ausgelagert hatte, um die Zahl der Schreibzugriffe auf die SD-Card zu reduzieren (was bei der SLUG auch wunderbar hingehauen hat).

    Einen letzten Systemausfall wollte ich endlich dazu nutzen, das /var-Verzeichnis wieder auf die SD-Card zu holen, aber: Es kam jetzt ganz dicke.
    Das System ließ sich nicht mehr hochfahren, weil die Speicherdaten gegenüber der Systemzeit plötzlich in der Zukunft lagen (o.k., fsck manuell laufen lassen, dauerte 'ne Zeit, dann gings wieder, aber: Plötzlich läßt sich die Banane, die ja als PDC-Controller konfiguriert ist, nicht mehr von den Windows-Rechnern ansprechen, und Twonkyserver und die Drucker (resp. Scanner) natürlich auch nicht mehr.

    Ich muß dazu sagen, daß man Windows-Systeme eigentlich nur in der PRO-Ausführung an einer Domäne anmelden kann. Meine Rechner haben alle (außer XP-Prof) die HOME-Variante drauf. Das ging zwar jetzt schon über 7 (i.W.: SIEBEN!) Jahre gut, aber plötzlich geht hier gar nichts mehr.

    Vielleicht ist beim fsck-Lauf irgendetwas von der Bananian-Installation zerhagelt worden, vielleicht kommt jetzt auch der heilige Zorn von Montezuma Gates/Ballmer/... über mich, jedenfalls sehe ich z.Zt. nur folgende Optionen für mich:
    - Bananian komplett neu installieren und hoffen, daß es dann wieder funzt;
    - auf die Banane ein komplett anderes System mit einem anderen Konzept (z.B. OpenMediaVault ?) installieren oder
    - die vorhandene Installation endlich mal mit Linux-Systemen verbinden (soll ja auch gehen) und Windows nur für den Bedarfsfall unter Linux in VirtualBox (auch für Windows (?) laufen lassen.

    Zeit habe ich im Moment leider überhaupt keine.

    Bin aber dankbar für Anregungen und Tips.

    Dremus
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  4. #4
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    Standard Geht doch ...

    Hallo zusammen,
    System neu aufgesetzt und dabei alter Fehler bewußt geworden - jetzt läuft die kleine Kiste wieder: Besser denn je.
    Setzte mein HowTo in Kürze fort.

    Viele Grüße von
    Dremus
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  5. #5
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    Standard

    Sehr gut! Bin mal gespannt!

    cu
    Gargi

  6. #6
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    Standard Fortsetzung mit Samba

    Hallo zusammen,
    es geht mal wieder ein Stückerl weiter:

    Ich hatte bei meiner ersten Installation vergessen, dafür zu sorgen, daß der Server immer eine gültige Systemzeit hat. Das hat wahrscheinlich zu meinem Absturz wg. zeitlicher Inkonsitenzen geführt. Um das in Zukunft zu verhindern, wird 'ntp' und 'ntpdate' gebraucht (im ersten Teil schon mitinstalliert).

    Es wird mindestens ein gültiger Timeserver gebraucht (Google hilft); hier sind mal ein paar in das Kommando eingetragen:
    Code:
    ntpdate -b ptbtime1.ptb.de ntp1.fau.de ntp1.uni-augsburg.de
    Damit der Zeitabgleich regelmäßig und automatisch durchgeführt wird (sic: täglich 22:45 Uhr), bitte folgende Zeile in die /etc/crontab eintragen:
    Code:
    45 22 * * * root /usr/sbin/ntpdate -b ptbtime1.ptb.de ntp1.fau.de ntp1.uni-augsburg.de >> /var/log/messages
    Meine externe Platte ist eine Intenso Memory-Center Platte mit 3TB. Dadrauf erzeuge ich zunächst eine Linux-Partition
    Code:
    cfdisk /dev/sdb
    und formatiere sie mit
    Code:
    mkfs.ext3 /dev/sdb1
    Testweise ins System einbinden
    Code:
    mount /dev/sdb1 /mnt
    und mal kurz angezeigt mit
    Code:
    df
    Um die Platte dauerhaft einbinden zu können, zunächst einen Mountpunkt im root-System anlegen
    Code:
    mkdir /data
    Im nächsten Schritt wird eine Datenfestplatte eingebunden. Ich habe einen USB-2.0-Hub mit sieben Ports angeschlossen, da kann man dann allerlei dranhängen.
    Die Platte wird dauerhaft über einen Eintrag in der /etc/fstab ins System eingebunden. Ich habe das mit der UUID gemacht; diese wird ermittelt mit
    Code:
    ls -l /dev/disk/by-uuid
    Es geht aber auch über das LABEL oder über die Laufwerksbezeichnung.
    Mein Eintrag sieht ungefähr so aus:
    Code:
    /dev/disk/by-uuid/a111bbc2-d3e4-5f67-gh89-87i654321j0k	/data	ext4	noatime		0	2
    Dann müssen wir Samba (und was noch so gebraucht wird) holen:
    Code:
    apt-get install samba samba-common-bin samba-doc swat ntfs-3g openssl avahi-daemon usbutils
    Ab jetzt kann man die Konfiguration des Samba-Servers über dessen IP-Adresse oder den Servernamen auf Port 901 erreichen. (http://192.1xx.yyy.zzz:901), um auf die Startseite von SWAT zu gelangen. Als Zugangsdaten nutzen wir root und das entsprechende Passwort.
    Zunächst aber werden auf der Linux-Konsole (unter Windows: PuTTY) die notwendigen Verzeichnisse auf dem Laufwerk angelegt:
    Code:
    cd /data
    mkdir netlogon
    mkdir profiles
    mkdir public
    mkdir home
    chmod 777 netlogon
    chmod 777 profiles 
    chmod 777 public
    chmod 777 home
    Um die Zugriffsrechte machen wir uns keine weiteren Sorgen. Lokale Benutzer haben wir nicht auf dem NSLU2, die Rechte beim Zugriff über das Netzwerk regeln wir später über die Samba-Shares.
    Bevor wir uns nun um die Rechner, die Benutzer und die Rechtevergabe kümmern, noch ein paar grundlegende Anmerkungen. Im Windows-Domänenkonzept existiert nicht nur für jeden Benutzer ein eigener Account. Auch die Rechner benötigen einen Maschinen-Account. So erhält ein Eindringling über das WLAN keinerlei Zugang zur Domäne, selbst wenn er den Benutzernamen und das Passwort eines Users kennt.
    Damit Samba dieses Sicherheitskonzept unter Linux nachbilden kann, müssen wir zunächst die User und die Maschinen-Accounts auf der Linux-Kommandozeile anlegen. Dabei werden die Maschinen-Accounts wie normale Benutzer-Accounts erzeugt. Anschließend ist es zusätzlich nötig, diese Accounts nochmals in die Samba-interne Benutzerverwaltung einzutragen.

    Accounts unter Linux anlegen
    Für den Maschinen-Account legen wir zunächst eine eigene Gruppe unter Linux an mit
    Code:
    groupadd -g 300 clientpc
    Die (Windows-)PCs fügen wir nun als Maschinen-Account dieser Gruppe zu. Die Parameter verhindern, dass man sich mit diesen Accounts als User einloggen kann. Zudem erhalten die Maschinen-Accounts so kein eigenes Home-Verzeichnis. Wichtig ist, dass man an dieser Stelle ein $-Zeichen an das Ende des Rechnernamens anhängt. Anschließend sperren wir noch zusätzlich die Accounts über passwd -l.
    Code:
    useradd -g clientpc -d /dev/null -s /bin/false PC1$
    useradd -g clientpc -d /dev/null -s /bin/false PC2$
    passwd -l PC1$
    passwd -l PC2$
    Nun müssen wir noch auf der „Linux-Seite“ die User anlegen. Das erreichen wir über die folgenden Befehle:
    Code:
    useradd -m -d /data/home/albert albert
    useradd -m -d /data/home/petra petra
    Linux-typisch verwenden wir bei den „echten“ User-Accounts die Kleinschreibung des Namens. Durch die Optionen -m -d legt useradd je ein Home-Verzeichnis auf der zweiten Datenfestplatte im Verzeichnis /data/home an. Dies ist bei dem geplanten Einsatzgebiet wichtig, denn ansonsten hätten die User ihr Linux-Home-Verzeichnis auf dem primären USB-Stick, auf dem sich das Debian-Linux-Betriebssystem befindet. Da wir die Home-Verzeichnisse für Windows zum Schreiben freigeben, könnten die Windows-User recht schnell die Systempartition füllen.

    Samba als PDC konfigurieren
    Die Konfiguration von Samba erfolgt über den Browser am PC. Wichtig dabei: Erst wenn wir die Basiskonfiguration wie beispielsweise die Pfade für das Home- und Profile-Verzeichnis erledigt haben, dürfen wir die User zu Samba hinzufügen. Alles andere führt zu den merkwürdigsten Fehlern (und schlaflosen Nächten), wenn wir später die Windows-PCs anmelden wollen.
    Der Aufruf von http://BananaPi:901 (beziehungsweise der IP-Adresse unseres Servers) öffnet die Konfigurationsoberfläche von SWAT. Über die Schaltfläche Wizard erledigen wir die Grobkonfiguration. Wir wählen den Server-Typ „Domänencontroller“, WINS als „Server für Client-Verwaltung“ und „Home-Verzeichnisse“ freigeben. Nach einem Klick auf „Übernehmen“ wechseln wir zu „Bearbeite Parameterwerte“.
    Wir tragen bei Workgroup den gewünschten Domänen-Namen ein und prüfen, ob der Netbios-Name mit dem Server-Namen unseres BananaPi übereinstimmt. Vergl. Sicherheitsoptionen mit denen im Screenshot.

    DomNam.jpg

    Schreibt dann die Daten mit „Commit Changes“ in die Samba-Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf. Eine kleine Falle gibt es beim Domänennamen: Falls unsere Windows-PCs bislang in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe sind, muss sich derDomänennamen vom Namen der Arbeitsgruppe unterscheiden, ansonsten scheitert später der Login.
    Dann wechseln wir zum Punkt „Globals“. Konfiguration beziehungsweise Kontrolle der Einstellungen gemäß den nächsten beiden Screenshots. Je nach SWAT und Samba-Version müssen wir dazu eventuell die Option „Erweiterte Ansicht“ wählen. Bitte speziell auf die Felder „Invalid users“, bei denen mitunter root eingetragen ist, und auf die Gruppe „Login Optionen“ achten.

    GlobOPt-1.jpg

    GlobOPt-2.jpg


    Shares anlegen
    Unter dem Hauptpunkt „Shares“ erstellen wir nun die nötigen Freigaben. Der Wizard zu Beginn der Samba-Konfiguration hat bereits den Share „homes“ für die privaten Home-Laufwerke angelegt. Diese mappt Samba auch gleich automatisch unter Windows auf den Laufwerksbuchstaben H:\. Auch die Rechte wurden so gesetzt, dass jeder User sein eigenes Home erhält, auf das nur er Zugriff hat.
    Noch ein Tipp vorweg: SWAT zeigt sich beim Anlegen der Shares mitunter zickig und vergisst, die Parameter zu speichern. Lasst SWAT nach jedem Klick auf „Änderungen speichern“ oder „Erstelle Freigabe“ etwas Zeit. Wechselt danach einmal auf einen anderen Hauptmenüpunkt. Geht dann zu Shares zurück und prüft, ob Deine Änderungen auch übernommen wurden.

    Share_Hom.jpg

    Zwingend benötigen wir für den Domain-Controller den Share „Netlogon“. Diesen legen wir auf das vorher erzeugte Verzeichnis /data/netlogon. Wie im Screenshot gezeigt, ist der Share weder browseabel noch beschreibbar. Unter diesem Share könnte man ein Login-Script ablegen, das Windows dann beim Anmelden eines Users automatisch ausführt.

    Share_Netlog.jpg


    Fortsetzung folgt.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  7. #7
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    Standard

    Weitere Shares
    Jetzt benötigen wir noch einen Share für die User-Profile, in die Windows zum Beispiel „Eigene Dateien“ ablegt. Dieser muss den Namen „Profiles“ tragen. Die Optionen von create mask und directory mask sorgen hier dafür, dass nur der jeweilige User Zugriff auf die vom ihm gespeicherten Dateien erhält.

    Anhang 326

    Abschließend fehlt nur noch unser erster Share für die gemeinsame Nutzung, den wir mit dem Namen „public“ im Verzeichnis /data/public erstellen. Dessen Parameter entnehmen wir ebenfalls dem Screenshot

    Anhang 327


    User und Maschinen in Samba anlegen
    Jetzt müssen noch alle Benutzer und Domänen-PCs in der Samba-internen Verwaltung SAM registriert werden. Dazu dient das Programm
    pdbedit
    Zunächst tragen wir unsere Windows-PCs in die SAM ein:
    Code:
    pdbedit -a -m -u PC1
    pdbedit -a -m -u PC2
    Bitte beachten, dass hier im Gegensatz zur Erstellung für Linux kein $-Zeichen mehr am Ende des Maschinenkontennamens stehen darf. Der Parameter weist den hinter angegebenen Namen als Rechnervertrauenskonto aus.
    wichtiger Hinweis:
    Es kann an dieser Stelle schon mal Fehlermeldungen bei der Anmeldung bestimmter Rechnernamen geben. Ich habe das Problem dadurch gelöst, daß ich solange Rechnernamen vergeben habe - also den Dreischritt:
    Code:
    #~ useradd -g clientpc -d /dev/null -s /bin/false PCxy$
    #~ passwd -l Pcxy$
    #~ pdbedit -a -m -u PCxy
    bis einer dabei war, der dann in der SAM auch angenommen wurde.
    User in Samba anlegen
    Anschließend legen wir noch die eigentlichen Benutzerkonten an. Um später von Windows aus die PCs anmelden zu können, fügen wir auch den User root hinzu. pdbedit fragt jeweils nach einem Passwort, mit dem sich der Benutzer dann später unter Windows einloggt.
    Code:
    pdbedit -a -u root 
    pdbedit -a -u albert
    pdbedit -a -u petra
    Zum Abschluss der Konfiguration wechseln wir nochmals zu SWAT und dem Menüpunkt „Status“. Dort die Buttons „Alle Stoppen“ und anschließend „Alle Starten“ betätigen, um den Samba-Server mit der aktuellen Konfiguration in das Netzwerk einzubinden

    Swat_Status.jpg

    Noch ein Tipp, falls beim ersten Test Probleme mit der Domäne auftreten und wir an der Grundkonfiguration des Samba-Servers Änderungen vornehmen müssen: Änderungen wie etwa die Position des Home-Verzeichnisses und des Profil-Pfades werden bei den bereits angelegten Usern nicht automatisch upgedatet. Entweder diese Einstellungen manuell über die vielen Optionen von pdbedit korrigieren . Einfacher geht es aber, wenn wir die User in Samba einfach löschen und dann neu anlegen. Zum Löschen benutzen wir ebenfalls pdbedit mit der Option -x wie in folgendem Beispiel für den Benutzer albert: pdbedit -x -u albert

    PC in die Domäne einbinden
    Im Prinzip steht jetzt der Anmeldung der PCs an der Domäne nichts mehr im Weg. Loggt Euch unter Windows als Administrator ein. Bitte zum Fenster mit dem „Computernamen“ gehen. Dort auf „Ändern“ gehen, die Domäne bzw. Arbeitsgruppe eingeben und den Beitritt mit dem User root und dem in Samba dafür vergebenen Passwort bestätigen.
    Nach einer kurzen Pause sollte alles erledigt sein. Jetzt ist nur noch ein Reboot nötig, und der Rechner hängt in der Domäne.
    Jetzt sollten wir noch manuell (im Explorer) den öffentlichen Share „public“ mit einem Laufwerksbuchstaben verbinden, und fertig ist das sichere Domänen-Netzwerk.

    Dieses Konzept beruht auf einem Artikel aus TecChannel

    Gründliche Hintergrundinformation auch noch bei http://www.werthmoeller.de/doc/ausar...amba/domaenen/

    Fortsetzung (cups; Druckerinstallation; sane) folgt demnächst.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
    openSuse 42.1, W7, W8.1

  8. #8
    Administrator Community Manager Avatar von Gargi
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    Sehr gut! Danke Dir!

  9. #9
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    Hi Dremus! Nochmal vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung und Dokumentation. Kannst Du mir noch ein paar Infos zu dem Gerät geben? Wie sieht es beispielsweise mit dem Stromverbrauch aus. Hast Du mal nachgesehen wieviel Watt die Banane braucht?

    Was ja beim Raspi immer einwenig bekrittelt wird ist, dass der Netzwerkadapter über USB läuft. Ich vermute, das merkt man einwenig an der Latenz. Im "Daily Use" sollte das nicht wirklich ins Gewicht fallen, aber als ich mal testhalber einen Quake3 Spielesserver habe laufen lassen, war der Connect auf die kleine Kiste um ca. 10 -15 ms im Ping langsamer als auf meinem intel Atom Server, der einen eigenen Netzwerkchip hat.

    Wie sieht es da bei der Banane aus? Eigenen Chip?

    Viele Grüße!

    Pierre

  10. #10
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    Hallo Gargi,

    hatte mal wieder viel zu tun. Was Deine Fragen anbetrifft, verweise ich am besten auf Leute, die davon Ahnung haben - die haben auch schöne Tabellen dabei.
    Daher zum Nachlesen:
    Im Test: Wie viel Raspberry Pi steckt im Banana Pi
    Die Tatsache, daß die Banane auch Gigabit-LAN anbietet, läßt mich vermuten, daß hier zumindest irgendetwas anders ist als bei der Himbeere. In der letzten Ausgabe der 'Raspberry Geek' stehen aber auch dazu eine Menge Detailinfos zum Banana Pi.

    Hoffe, bald wieder zur Fortsetzung meines HowTos zu kommen.

    Viele Grüße von
    Dremus.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  11. #11
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    Hi Dremus! Danke Dir für Deine Rückmeldung!

    Viele Grüße!

    Pierre

  12. #12
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    Standard Fortsetzung mit Druck

    Hallo zusammen,
    die kleine SD-Card mit dem Betriebssystem war abgeschmiert und ich mußte (mangels Sicherungskopie, tzz tzz) mein System neu aufsetzen. Und da ich die weiteren Schritte auch mir selbst noch nicht dokumentiert hatte, mußte ich mich jetzt mal wieder da durchquälen - habe jetzt aber mitgeschrieben. Deshalb kann mein HowTo jetzt weitergehen:

    Was ich zunächst mal aus der Welt haben wollte, war die Kontrolle über das Prüfintervall beim Hochfahren: Bei großen externen Platten kann das dann schon mal eine Weile (3-4 Std) dauern.
    Standardmäßig wird nach jedem 30ten Hochfahren die Platte geprüft. Wie viele Durchläufe tatsächlich eingestellt sind und wie viele davon schon gelaufen sind, erfährt man hier:
    Code:
    tune2fs -l /dev/sdaX | grep -i "mount count"
    Um z.B. die Anzahl der Bootvorgänge bis zur nächsten Prüfung auf 60 hochzusetzen:
    Code:
    tune2fs -c 60 /dev/sdaX
    Man sollte die Prüfung aber tunlichst NICHT ganz abschalten!! Mehr zum Thema hier:
    https://wiki.ubuntuusers.de/Dateisystemcheck/

    Doch jetzt zur Druckerinstallation:
    Ich habe hier zwei Drucker von Samsung: den ML-1660 als einfachen Schwarz-Weiß-Laserdrucker und den CLX-3175 als Farblaser und zugleich als Scanner und Stand-Alone-Kopierer. Aktuelle Treiberdateien hier:
    Code:
    wget http://www.bchemnet.com/suldr/driver/UnifiedLinuxDriver-1.00.29.tar.gz
    Die neuere Datei UnifiedLinuxDriver-1.00.36.tar.gz empfiehlt sich nicht, da hier die ARM-Dateien fehlen.
    Außerdem habe ich noch für Fotos den HP Photosmart D-5160, deshalb noch den Download nachfolgender Treiber:
    Code:
    apt-get install hplip hplip-data hplip-cups printer-driver-hpcups ghostscript-cups cups
    apt-get install libpaper-utils foomatic-db foomatic-db-engine foomatic-filters cups-client ghostscript
    Und da der CLX-3175 auch als Scanner arbeiten kann, sollte vor Beginn der eigentlichen Installtion schon mal SANE-mäßig alles drauf sein:
    Code:
    apt-get install sane-utils libsane libsane-common libsane-extras
    Installation der Samsung-Drucker:
    Die Treiberdatei wird ausgepackt – standardmäßig in das Unterverzeichnis ~/uld:
    Code:
    tar -xvzf UnifiedLinuxDriver-1.00.29.tar.gz
    In dieses Verzeichnis wechseln:
    Code:
    cd ~/uld
    Weil das Installationsscript sonst nicht durchläuft, bitte zuerst im Verzeichnis ~/uld/noarch in der Datei package_utils in der Funktion _get_arch_subdir() bei >case "${ARCH}" (ca. Zeile 59) den Begriff >"arm") mit >"armhf") und in der nächsten Zeile ARCH_SUBDIR="arm" mit dem tatsächlichen Verzeichnisnamen "armv4" ersetzen. Dann:
    Code:
    ./install.sh
    Danach wird der CUPS_Netzwerkschlüssel generiert:
    Code:
    openssl req -new -x509 -keyout /etc/cups/ssl/server.key -out /etc/cups/ssl/server.crt -days 365 -nodes
    Die Datei /etc/cups/cupsd.conf wird dahingehend verändert, daß überall dort, wo die Zeile „Order deny,allow“ auftaucht, im Anschluß eine Zeile eingefügt wird (angepaßt an die eigene Netzwerkadresse natürlich):
    Code:
    Allow 192.xxx.yyy.0/24
    Alternativ hierzu geht auch der Eintrag
    Code:
    „Allow @LOCAL“
    Ich habe mal nach alter Väter Sitte zusätzlich noch die Gerätedateien für die Druckerschnittstellen manuell hinzugefügt: (Menge je nach Anzahl der zu verwaltendene Drucker - vielleicht auch vor der Treiberinstallation?)
    Code:
    mknod /dev/usb/lp0 c 180 0
    mknod /dev/usb/lp1 c 180 0
    mknod /dev/usb/lp2 c 180 0
    chmod 777 /dev/usb/lp0
    chmod 777 /dev/usb/lp1
    chmod 777 /dev/usb/lp2
    Dann Cups neu starten:
    Code:
    service cups restart
    Im Client kann dann die WEB-Oberfläche von CUPS aufgerufen werden [Banana-Pi-IP]:631/printers/. Der/die Drucker werden hier manuell hinzugefügt.
    Danach müssen noch bei jedem Clienten (Windows / Linux / etc.) die korrekten Druckertreiber installiert werden. Dazu geht man folgendermaßen vor (gilt für Windows 7 und 8): Während der Druckerinstallation („Systemsteuerung – [rechte Maustaste] - als Administrator ausführen - Drucker hinzufügen; bitte NICHT! die Setup-Datei von der Drucker-CD ausführen) „einen Netzwerkdrucker hinzufügen“ auswählen, trotz der dann dort aufgeführten Geräte den Punkt „der gesuchte Drucker ist nicht aufgeführt“ anwählen; in der nächsten Dialogbox die Option „Freigegebenen Drucker über den Namen auswählen“ anklicken und in das leere Feld die Geräte-URL in der Form „[Banana-Pi-IP]:631/printers/[Druckername]“ (wenn die Installation nicht funktioniert, ggf. statt https:// mal nur mit http:// versuchen) eingeben. Die URL läßt sich sehr einfach aus dem WEB-Frontend von CUPS kopieren. Danach öffnet sich ein weiteres Fensterchen, in dem nach den Installationsdateien gefragt wird. In meinem Fall hieß das: aufpassen, weil ich sowohl 32Bit- als auch 64Bit-Rechner laufen habe und die Installation für den CLX3175 jeweils als Mono- und als Colordrucker erfolgen sollte.
    Der Ausdruck „Testseite“ aus der abschließenden Dialogbox funktioniert im RAW-Format – beim Versuch, eine Testseite aus dem WEB-Frontend von CUPS auszudrucken, erscheint eine Fehlermeldung. Aber wenn der Drucker im normalen Alltagsbetrieb funktioniert, ist doch alles gut, oder?
    Bei der Fehlermeldung „File "/usr/lib/cups/filter/rastertospl" not available: No such file or directory“ in CUPS bitte nachsehen, ob die entsprechende Datei installiert worden ist. Wenn nicht, kann man sie von Hand aus dem Verzeichnis /uld/armv4/ kopieren.
    Erklärung:
    Da die Treiber für den Drucker nicht ganz korrekt sind (sind für einen anderen ARM-Prozessortyp konzipiert), muß man leider diesen Umweg gehen, um zu einem annehmbaren Ergebnis zu kommen.
    Die Druckerinstallation unter Linux muß leider noch warten – ich bin dort mit der Einbindung des Servers noch nicht durch.
    Interressant dazu war auch:
    https://www.elektronik-kompendium.de...pi/2007081.htm
    https://wiki.archlinux.org/index.php...rinter_sharing

    Für den Scanner:
    Bitte prüfen: Die Datei "/etc/services" muss eine Zeile für "sane" und den Port 6566 enthalten, also hier (in der Rubrik 'Services added for the Debian GNU/Linux distribution' – ist aber eigentlich bei der Installation eingetragen):
    Code:
    sane-port	6566/tcp	sane	saned	#SANE network scanner daemon
    Es muss festgelegt werden, welche Rechner auf den Scanner zugreifen dürfen. Dabei können einzelne Hostnames, IPs oder auch IP-Adressräume genannt werden.
    Im Fall eines Scanners, der im ganzen Heimnetzwerk verfügbar sein soll, macht es Sinn, den Zugriff auf ein Subnetz zu beschränken. Die Rechner in meinem Netzwerk haben immer eine IP der Form 192.xxx.yyy.zzz, also habe ich in meiner Konfigurationsdatei /etc/sane.d/saned.conf nach „Access list” folgendes eingetragen:
    Code:
    #scan-client.somedomain.firm
    192.xxx.yyy.0/24
    Alle Rechner, die eine IP besitzen, die auf das oben genannte Muster passt, können jetzt auf den Scanner zugreifen.
    In der /etc/initd.conf sollte im Abschnitt '#:OTHER: Other services' durch die Installation die Zeile
    Code:
    #<off># sane-port	stream	tcp	nowait	saned:saned	/usr/sbin/saned saned
    eingefügt worden sein: hier sollte auch nichts (!) dran geändert werden.

    Damit der Daemon auf den Scanner zugreifen kann, muss er den Gruppen plugdev und scanner*angehören:
    Code:
    usermod -aG plugdev saned 
    usermod -aG scanner saned
    Code:
    service saned restart
    Für Windows-Clients kann man z.B. das Frontend SaneTwain installieren (http://sanetwain.ozuzo.net/downloads/setup137.exe).

    Vielleicht habe ich im Winter mal wieder ein bischen Zeit, um noch weiter zu basteln (DVD-Laufwerk für Netzwerkweite Datensicherung; Einbindung in Linux; etc.)

    Es grüßt Euch
    Dremus.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  13. #13
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    Sehr gut! Vielen herzlichen Dank!

    Pierre

  14. #14
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    Standard Endlich gefunden

    Hallo Leute,
    was mich immer schon gestört hat: Die Banane läßt sich mit dem Power-Button nicht ausschalten - immer muß man den Umweg über eine Konsole gehen. Jetzt gibt es endlich eine Lösung:
    Code:
    apt-get install acpid
    Dann folgende zwei Dateien anlegen:
    Code:
    touch /etc/acpi/events/button_power
    touch etc/acpi/shutdown.sh
    In die Datei button_power gehört folgender Eintrag:
    Code:
    event=button/power
        action=/etc/acpi/shutdown.sh
    In die Datei shutdoiwn.sh folgendes:
    Code:
    #!/bin/bash
        shutdown -h now
    Diese Datei wird dann auch ausführbar gemacht:
    Code:
    chmod +x /etc/acpi/shutdown.sh
    und acpid wird neu gestartet (Fehlermeldungungen bitte ignorieren:
    Code:
    /etc/init.d/acpid restart
    gefunden auf https://frank-mankel.de/kategorien/1...ro-powerbutton.
    Ab jetzt läßt sich der kleine Server am Power-Button ausschalten - einziger Vermouthstropfen: Die externe Platte, die daran hängt, läuft weiter. Vielleicht fällt ja jemandem dazu noch eine Lösung ein.

    Weiterhin viel Spaß mit der Banane,
    Dremus.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  15. #15
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    Standard Auch die Banane braucht Updates

    Ausgehend von Gargi's Beitrag habe ich das unattended-upgrades-Paket installiert:
    Code:
    apt-get install unattended-upgrades
    Im Gegensatz zur Installation beim Raspberry gibt es einen kleinen Unterschied in der Datei /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades:
    Code:
    // Automatically upgrade packages from these origin patterns
    Unattended-Upgrade::Origins-Pattern {
            // Archive or Suite based matching:
            // Note that this will silently match a different release after
            // migration to the specified archive (e.g. testing becomes the
            // new stable).
            "o=Raspbian,a=stable";
            "o=Raspbian,a=stable-updates";
            "o=Raspbian,a=proposed-updates";
    //      "origin=Raspbian,archive=stable,label=Raspbian-Security";
    };
    'origin', 'archive' und 'label' dürfen hier nicht ausgeschrieben werden, es dürfen hier nur die Anfangsbuchstaben stehen. Andernfalls gibt es eine Fehlermeldung wg. unzulässiger Übergabeparameter.

    Und folgenden Abschnitt nicht vergessen:
    Code:
    // Send email to this address for problems or packages upgrades
    // If empty or unset then no email is sent, make sure that you
    // have a working mail setup on your system. A package that provides
    // 'mailx' must be installed. E.g. "user@example.com"
    Unattended-Upgrade::Mail "mein.account@provider.de";
    Alles weitere wie bei Gargi.

    Nun zum Mailversand:
    Im Gegensatz zu Gargi's Vorschlag mit Exim4 übernehme ich hier gerne die Variante von Kai Müller mit dem sogenannten „Nullmailer“ sSMTP:
    Code:
    apt-get install ssmtp mailutils shareutils
    Es wird zunächst der Inhalt der Konfigurationsdatei: /etc/ssmtp/ssmtp.conf angepasst:
    Code:
    #
    #
    # Config file for sSMTP sendmail
    #
    root=mein.account@provider.de
    
    mailhub=smtp.provider.de:587
    
    rewriteDomain=
    
    hostname=BP-Servername
    
    FromLineOverride=NO
    
    UseSTARTTLS=YES
    
    AuthUser=mein.account@provider.de
    AuthPass=PW_Geheim
    Musterkonfiguration u.a. nach : https://wiki.debian.org/sSMTP
    In einigen Beiträgen heißt es, man solle bei root ein Mailadresse eingeben, in anderen heißt es, hier steht lediglich die Bezeichnung 'postmaster' – bei meiner Gerätekonfiguration muß aber eine Mailadresse rein.

    Das Mailaccount-Passwort steht im Klartext in der Datei, also:
    Code:
    chown root:mail /etc/ssmtp/ssmtp.conf
    chmod 640 /etc/ssmtp/ssmtp.conf
    Der Nutzer 'root' (andere Nutzer können auf dem Banana-Server sowieso nicht aktiv werden – s.a. PDC-Konzept oben) sollte Mitglied der Gruppe 'mail' sein. Wenn nicht, dann bitte noch nachholen:
    Code:
    usermod -a -G mail root
    Zu guter Letzt muß noch der Eintrag in der Datei /etc/ssmtp/revaliases angepasst werden:
    Code:
    # sSMTP aliases
    #
    # Format:       local_account:outgoing_address:mailhub
    #
    # Example: root:your_login@your.domain:mailhub.your.domain[:port]
    # where [:port] is an optional port number that defaults to 25.
    
    root:mein.account@provider.de:smtp.provider.de:587
    Vergl hierzu auch: https://wiki.archlinux.org/index.php/SSMTP.
    Wichtig:
    Man sollte sich für diese Statusmeldungen eine seperate Mailadresse einrichten, die ausschließlich (!!!) hierfür benutzt wird. Es gibt genügend Freemeiler, Leute ...
    Wer beim Banana Pi auf dem laufenden bleiben will, schaut auch mal hier:
    https://frank-mankel.de/kategorien
    https://nas-selber-bauen.de/category/banana-pi-nas/

    Weiterhin viel Spaß wünscht
    Dremus.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  16. #16
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    Standard Selfie mit Banana

    Hallo Leute,
    da ja meine SD-Karte den Geist aufgegeben hatte, wollte ich mir in Zukunft das Neuinstallieren ersparen und habe nach einer Backup-Möglichkeit gesucht, die das laufende System bei sich selbst vornimmt. Allerdings gibt es da ein kleines Problem:
    "Alle Services, die irgendwelche Systemzustände in Datenbanken oder im Speicher oder auf dem Dateisystem speichern, müssen gestoppt werden" (https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq)
    Am einfachsten wäre die Methode: System runterfahren, Karte raus, Kopie erstellen mit dd.
    Wenn aber nach ein, zwei Jahren allerlei Updates aufgespielt und ggf. weitere Änderungen eingeflossen sind, müßte man diese Schritte wieder nachholen - auch nicht so witzig.
    Es gibt eine Luxusvariante, die allerlei Einstellmöglichkeiten bietet (u.a. Auswahl der Backup-Methode): Raspi-Backup (geeignet auch für alle bau-ähnliche SoCs wie Cubieboard, Ondroid oder eben auch BananaPi).
    Ich habe ein etwas einfachere Lösung gesucht: Ein Script, das ein komprimiertes Backup erstellt und eine bestimmte Anzahl vorheriger Backups aufhebt. Gefunden habe ich auf dieser Seite ein sehr schönes Script, daß ich noch mit der Einstelloption von jener Seite ergänzt habe:
    Code:
    #!/bin/bash
    
    BACKUP_ANZAHL="6"
    # Setting up directories
    SUBDIR=Bananian16
    DIR=/data/public/SysBackup/$SUBDIR
    
    echo "Starte BananaPI Backup Prozess!"
    
    # First check if pv package is installed, if not, install it first
    PACKAGESTATUS=`dpkg -s pv | grep Status`;
    
    if [[ $PACKAGESTATUS == S* ]]
       then
          echo "Paket 'pv' ist installiert."
       else
          echo "Packet 'pv' ist NICHT installiert."
          echo "Installiere Paket 'pv'. Bitte warten ..."
          apt-get -y install pv
    fi
    
    # Check if backup directory exists
    if [ ! -d "$DIR" ];
       then
          echo "Backup-Verzeichnis $DIR existiert nicht, wird erstellt!"
          mkdir $DIR
    fi
    
    # Create a filename with datestamp for our current backup (without .img suffix)
    OFILE="$DIR/backup_$(date +%Y%m%d_%H%M%S)"
    
    # Create final filename, with suffix
    OFILEFINAL=$OFILE.img
    
    # First sync disks
    sync; sync
    
    # Shut down some services before starting backup process
    echo "Stoppe einige Services vor dem Backup..."
    /etc/init.d/twonky stop
    service samba stop
    service cups stop
    service cron stop
    
    # Begin the backup process, should take about 1 hour from 8Gb SD card to HDD
    echo "Backing up SD card to USB HDD."
    echo "This will take some time depending on your SD card size and read performance. Please wait..."
    SDSIZE=`blockdev --getsize64 /dev/mmcblk0`;
    pv -tpreb /dev/mmcblk0 -s $SDSIZE | dd of=$OFILE bs=1M conv=sync,noerror iflag=fullblock
    
    # Wait for DD to finish and catch result
    RESULT=$?
    
    # Second sync disks
    sync; sync
    
    # Start services again that where shutdown before backup process
    echo "Starte die gestoppten Services wieder..."
    service cron start
    service cups start
    service samba start
    /etc/init.d/twonky start
    
    # If command has completed successfully, delete previous backups and exit
    if [ $RESULT = 0 ];
       then
          echo "Backup erfolgreich, alte Backup-Dateien werden gelöscht - Behalte die letzen ${BACKUP_ANZAHL}."
          pushd ${DIR}; ls -tr ${DIR}/${backup_}*.tar.gz | head -n -${BACKUP_ANZAHL} | xargs rm; popd
    
    #     rm -f $DIR/backup_*.tar.gz
    
          mv $OFILE $OFILEFINAL
          echo "Backup wird komprimiert. Bitte warten ..."
          tar zcf $OFILEFINAL.tar.gz $OFILEFINAL
          rm -rf $OFILEFINAL
          echo "BananaPI Backup Prozess beendet! DATEI: $OFILEFINAL.tar.gz"
          exit 0
    # Else remove attempted backup file
       else
          echo "Backup fehlgeschlagen! Vorherige Backup-Dateien unangetastet."
          echo "Bitte Festplatte für genügend freien Speicher prüfen."
          rm -f $OFILE
          echo "BananaPI Backup Prozess fehlgeschlagen!"
          exit 1
    fi
    Es muß jeder für sich entscheiden, wieviele Vorgänger-Backups er aufheben möchte; außerdem ist natürlich, je nach Systemschwerpunkt, die Auswahl der zu stoppenden Services noch zu kontrollieren. Folgende Services sollten auf alle Fälle gestoppt werden: nfs, Samba, Pilight, Cups, Minidlna, Apache, Wordpress, nginx, mysql, seafile, Owncloud, FHEM, cron.
    Bei meiner Installation kam zu Samba, cups und cron dann noch Twonky hinzu.
    Wichtig:
    Die Services sollten in umgekehrter Reihenfolge wieder gestartet werden!
    Das Script wird abgelegt als Datei Backup.sh im Verzeichnis /usr/local/bin und ausführbar gemacht:
    Code:
    chmod 755 /usr/local/bin/Backup.sh
    Damit es regelmäßig ausgeführt wird, bitte noch eine Zeile in der /etc/crontab eintragen
    Code:
    25 3    * * *   root    /usr/local/bin/Backup.sh
    Damit wird das Backup täglich um 03:25 Uhr ausgeführt.

    Es grüßt Euch
    Dremus
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
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  17. #17
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    Hey ihr zwei,
    ich find eure Aufzeichnungen hier einfach richtig gut!! Vor ein paar Tagen bin ich hier auf diesen Artikel gestoßen, in dem vier Alternativen zum Raspberry Pi aufgezählt und erläutert werden. Einer davon ist eben der hier so ausführlich erklärte und mit vielen Details ausgeführte Banana Pi. Ein Allwinner-A83T-Prozessor inklusive acht ARM-Cortex-A7-Kernen und einer maximalen Taktung von 1,8 GHz klingt erstmal sehr ordentlich, jedoch konnte ich mir kein komplettes Bild im Kopf vom Banana als Raspberry-Alternative machen... habe mich jetzt mal durch eure Erklärungen gewühlt und mir ist schon das eine oder andere Licht aufgegangen! Eigentlich müsste man ja jetzt nur noch nachbauen was ihr da so ausgetüftelt habt :-) Vielleicht ist der Banana ja wirklich eine Option zum Raspberry der derzeit bei mir rumliegt und einstaubt :-) Eine Leistungssteigerung wär es auf jeden Fall :-D

  18. #18
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    Hallo Miteinander,
    aus aktuellem Anlass hier eine wichtige Info: Die Entwicklung von Bananian als dem Debian-Betriebssystem für den Banana-Pi wurde zum 2. April eingestellt. Es soll noch sicherheitsrelevante und Kernel-Updates für ein Jahr (also bis Ende März 2018) geben. Als Alternative wird "armbian" vorgeschlagen. Ich werde mir die Sache mal ansehen (wenn Zeit is ...) und melde mich wieder.

    Es grüßt Euch
    Dremus.
    Banana Pi ARM Cortex-A7 Dual-Core (1000 MHz), SanDisk 8GB mit Debian 8.8 (Bananian 16.04), Twonky 8.3, Samba 4.2.14, CUPS 1.7.5 mit Samsung ML-1660 und Samsung CLX-3175, webCDwriter 2.81 mit LG GSA-5120D, Intenso MemoryCenter 3TB, LogiLink UA0148 7-port USB 2.0 extern;
    openSuse 42.1, W7, W8.1

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